Beta läuft Levelgrenze 20 bis zum 21. Oktober 2026. Seiten oberhalb davon sind als ungeprüft gekennzeichnet. Was sich geändert hat Hellcodex StarCraft Command
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Systeme · 5.335 neue, 4.271 geänderte

Gegenstände mit Zweck

Forever hat jede Beutetabelle von Classic angefasst. Das Ergebnis ist nicht nur mehr Auswahl, sondern eine andere Frage: nicht mehr, was das Beste ist, sondern wofür.

Der Umfang

Blizzard hat die Überarbeitung auf der BlizzCon angekündigt: Jeder Dungeon-Drop sei überprüft worden, schwache Gegenstände neu entworfen, einzigartige Gegenstände von Dungeonbossen seien jetzt blau.

Was das in Zahlen heißt, steht nicht in der Ankündigung, sondern im Beta-Client. Eine Auswertung von Build 1.60.1.69913 zählt 5.335 Gegenstände, die es in Classic nicht gibt, und 4.271, die gegenüber Classic verändert sind. Beides ist ausgelesen, nicht veröffentlicht - und beides kann sich bis zum Start noch ändern.

Die Werte hält Blizzard absichtlich zurück

Das ist der Grund, warum es zu so vielen dieser Gegenstände keine Zahlen gibt, und er ist keine Panne. Die interessanten Datensätze liegen im Client in verschlüsselten Abschnitten, und die dazugehörigen acht Schlüssel werden nicht mitgeliefert. Der Client selbst kann sie nicht lesen. Dazu kommen rund 3.300 vollständig versiegelte Dateien, deren Typ sich nicht einmal bestimmen lässt.

Senior Game Designer Josh „Aggrend" Greenfield hat das im Interview eingeordnet: Die Werte eines Gegenstands sollen erst bekannt werden, wenn er fällt. In den ersten Raidtier gehe niemand mit einer fertigen BiS-Liste; die erste Woche werde „the Wild West". Dazu passt, dass für neue Raidinhalte keine PTRs geplant sind und zum Start kein Dungeon-Journal.

Praktisch heißt das: Was über neue Gegenstände bekannt wird, wird es, weil jemand sie erbeutet hat. Einen Tag nach Beta-Start waren es vierzehn Stück.

Der Effekt hängt am Ort

Das ist die Änderung, die am weitesten vom Classic-Denken wegführt. Ein Gegenstand ist nicht mehr überall gleich gut, sondern dort gut, wofür er gemacht ist:

  • Staff of Westfall trägt Zaubermacht, Heilung und Lauftempo - aber nur in Elwynn, Westfall, Redridge und den Deadmines.
  • Rune of Perfection durchdringt Zauberwiderstand, und zwar in Wäldern und Waldgebieten.
  • Worgenbane Talisman betäubt bei Benutzung einen Worgen. Keinen Gnoll, keinen Oger - einen Worgen.

Die Folge ist unbequem und vermutlich beabsichtigt: Es gibt nicht mehr das eine beste Stück für einen Platz, sondern mehrere, die man je nach Ziel mitnimmt. Deshalb fasst die Bank zum Start 48 Plätze statt 24, und Bankfächer gibt es acht statt sechs.

Ein Gegenstand, der eine Berufsregel aushebelt

Rockslicer, eine Zweihandaxt aus den Deadmines, hat in Forever einen Benutzen-Effekt bekommen: Sie öffnet Kupfer-, Zinn-, Silber- und Eisenvorkommen - ohne den Beruf Bergbau und ohne Spitzhacke. Berichtet werden rund 30 Anwendungen, und sie greift nur an den niedrigen Vorkommen.

Das klingt nach einer Randnotiz und ist keine. Seit 2004 heißt die Regel: ein Sammelberuf und ein Handwerksberuf, sonst fehlt dir das Material. Wer sich mehrere dieser Äxte holt, kann zwei Handwerksberufe führen und das Erz trotzdem selbst schlagen.

Ob das so gemeint ist oder ein Build später wieder einfängt, steht nicht fest. Als Beispiel dafür, wie weit Forever von Classic wegzugehen bereit ist, taugt es aber besser als jede Statistikänderung.

Auch die Werte selbst sind anders geschnitten

Slither Cord ist ein gutes Beispiel für die kleineren Umbauten: ein Stoffgürtel der Gegenstandsstufe 22 ab Stufe 17, mit 22 Rüstung und +3 Manaregeneration - und einem Benutzen-Effekt, der aus Bewegungssperren befreit. Ein Gürtel mit einer Rettungsfunktion, auf Stufe 17.

Set-Boni zahlen öfter aus

Sechsundzwanzig Rüstungssets aus Classic haben in Build 1.60.1 eine neue Bonusstruktur bekommen: Stufen bei zwei, drei, vier, fünf und sechs Teilen statt bei jedem zweiten. Aus einem Set, das man ganz trägt oder gar nicht, wird eines, bei dem sich auch drei Teile schon lohnen. Die Acht-Teile-Boni sind dabei ersatzlos weggefallen.

Einige der neuen Boni sind mehr als eine Zahl:

  • Postmaster (Stufe 56) gibt Return to Sender - eine kostenlose Zauberreflexion, wenn die Gesundheit auf 25 % fällt.
  • Necropile's Raiment hat beim Zaubern eine Chance, Leben zu stehlen.
  • Dread- und Deathmist-Raiment der Hexenmeister können Angreifer in Furcht versetzen, mit einer Minute Abklingzeit.
  • Grovekeeper's Rage, ein Feral-Tankset, erlaubt Wiedergeburt in Bärengestalt.
  • Viele Sets geben Schaden gegen einen Kreaturentyp - ein Schurkenset Angriffskraft gegen Humanoide, Demonheart Raiment Zaubermacht gegen Dämonen.

Zwei davon stehen auf ihren Dungeonseiten ausführlich:

  • Das Defias-Leder-Set aus den Deadmines, mit Arkanwiderstand, Angriffskraft gegen Humanoide, einer Blutung bei Angriffen von hinten und Dolchfertigkeit.
  • Das Fang-Set aus Wailing Caverns, das die Katzengestalt eines Druiden in eine Schlange verwandelt.

Bei den Raidsets geht Forever einen Schritt weiter als Classic: Jede Klasse bekommt getrennte Sets je Rolle. Krieger haben Arms/Fury und Protection nicht mehr im selben Set, sondern als eigene Gegenstände - das Muster stammt aus BC und Wrath. Achtzehn neue Raidsets sind bisher ausgelesen, alle mit sechs Plätzen.

Ein Ring auf Stufe 17, sein Gegenstück auf 60

First Mate Band fällt in den Deadmines und ist ein Gegenstand für Stufe 17. Band of the Better Half verlangt Stufe 60. Zusammen bilden sie das Set Partners in Crime.

Das ist das deutlichste Beispiel für das, was Blizzard mit waagerechtem Fortschritt meint: Ein Fund von Stufe 17 wird nicht zu Händlerware, sondern vervollständigt vierzig Stufen später etwas.

Hier stand zunächst, es sei bisher genau ein Beispiel. Das stimmt nicht mehr: Solche gemischten Sets sind eine eigene Kategorie in Forever - Dungeonblau zusammen mit Ausrüstung von Stufe 60. Partners in Crime ist nur das erste, das jemand gefunden hat.

Rares in der offenen Welt lohnen sich wieder

Die zweite neue Kategorie, und vielleicht die überraschendere: Seltene Gegner in der offenen Welt lassen Set-Teile fallen.

Das erste belegte Beispiel steht im Brachland. Blessing of Kalimdor hat drei Teile, und schon zwei davon geben 5 % Lauftempo im Brachland und im Steinkrallengebirge. Wer die Größe des Brachlands kennt, weiß, was das wert ist. Die Quellen sind alte Bekannte: Humar der Rudelführer, Swiftmane und Takk der Springer.

Ein Teil ist bisher aufgetaucht - Mark of the Pack Leader, ein Halsstück ab Stufe 20 mit +5 Stärke und +5 Intelligenz. Die anderen beiden kennt niemand, weil sie noch niemand erbeutet hat.

Dasselbe Muster gibt es in Winterspring: Ein Rare dort lässt Wintersaber Hide Lined Gloves fallen, die 6 % Reittempo geben - in Winterspring.

Was nicht bekannt ist

Wer was fallen lässt. Die Tabelle, die im Client eine Begegnung mit ihrer Beute verbindet, ist leer - 208 Byte, kein Datensatz. Die Beutevergabe liegt auf dem Server, ebenso Questbelohnungen und Händlerbestände. Jede Boss-für-Boss-Tabelle, die es derzeit gibt, ist entweder aus Classic übernommen oder das Beutelog eines Spielers.

Was die meisten neuen Gegenstände überhaupt sind. Die Verschlüsselung oben ist kein Nebenschauplatz: Tausende Gegenstände existieren im Client, ohne dass jemand sagen könnte, was sie tun. Jede Liste im Netz - auch diese - zeigt den kleinen Teil, den jemand erbeutet hat.

Ob die Werte halten. Bei mehreren Gegenständen nennen zwei Tracker verschiedene Zahlen für dasselbe Stück. Ein Build kann das jederzeit auflösen - in die eine oder die andere Richtung. Und jeder Client-Build kann die fehlenden Schlüssel nachliefern; dann ändert sich die Lage schlagartig.

Ob es ein Dungeon-Journal gibt. Zum Start ist keines angekündigt. Ohne eines entstehen vollständige Beutetabellen erst dadurch, dass Spieler ihre Funde melden.

Zuletzt geprüft am 24. September 2026.